GRUPPENPSYCHOTHERAPIE
INTERAKTIONELL, TIEFENPSYCHOLOGISCH, ANALYTISCH FUNDIERT NACH DEM GÖTTINGER MODELL
1. An wen richtet sich die Weiterbildung?
Die Weiterbildung richtet sich an interessierte ärztliche, psychologische sowie (sozial-)pädagogisch und therapeutisch tätige Kolleg:innen, die perspektivisch mit Gruppen (Erwachsenen-, Kinder- und Jugendlichen-Gruppen) arbeiten möchten oder bereits mit Gruppen im stationären, teilstationären und ambulanten Setting, z.B. in psychiatrischen, psychosomatischen, psychotherapeutischen Kliniken, Rehabilitationskliniken, Suchtkliniken sowie in Organisationen, in Erziehungs- und Beratungsstellen und in Fort- und Weiterbildungseinrichtungen arbeiten.
Die Weiterbildung (Theorie, Selbsterfahrung, eigene Gruppenbehandlung, Supervision) wird für die Psychotherapieausbildung nach der neuen Weiterbildungsordnung der Bundespsychotherapeutenkammer anerkannt.
2. Wie verläuft die Weiterbildung?
An acht Wochenendseminaren (4 pro Jahr) über 2 Jahre werden 48 Stunden Theorie und 80 Stunden Gruppenselbsterfahrung angeboten. Die Seminarwochenenden finden vor Ort in unseren Räumen des Psychotherapeutischen Zentrums in Halle, in der Merseburger Str. 52 statt.
ZEITSTRUKTUR WOCHENENDSEMINAR
(Änderungen vorbehalten)
Freitag – Theorie und Selbsterfahrung:
- 14:00–15:30 Uhr: Theorie
Pause
- 15:45–17:15 Uhr: Theorie
Pause
- 17:45–19:15 Uhr: Theorie
Pause
- 19:30–21:00 Uhr: Selbsterfahrung
Samstag – Selbsterfahrung:
- 09:00–10:30 Uhr: Selbsterfahrung
Pause
- 10:45–12:15 Uhr: Selbsterfahrung
Mittagspause
- 13:00–14:30 Uhr: Selbsterfahrung
Pause
- 14:45–16:15 Uhr: Selbsterfahrung
TERMINE 2027/2028
Wochenendseminar 1: 29. / 30. 01.2027 | Wochenendseminar 2: 23./24.04.2027 |
Tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapie I | Tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapie II |
Dozent: Dr. med. Sebastian Seifert |
Dozent: Christian Modersbach |
Wochenendseminar 3: 18./19.06.2027 | Wochenendseminar 4: 24./25.09.2027 |
Psychoanalytische Gruppenpsychotherapie I |
|
Dozentin: Dr. Monika Krimmer |
Dozent: Dr. med. Sebastian Seifert |
Wochenendseminar 5: 21./22.01.2028 | Wochenendseminar 6: 31.03/01.04.2028 |
Gruppenpsychotherapie mit Kindern und Jugendlichen | Interaktionelle Gruppenpsychotherapie II |
Dozentin: Susanne Ullmann |
Dozent: Prof. Dr. Bernhard Strauß |
Wochenendseminar 7: n.n. | Wochenendseminar 8: 20./21.10.2028 |
Tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapie III | Psychoanalytische Gruppenpsychotherapie II |
Dozent: Prof. Dr. med. Hermann Staats |
Dozentin: Dr. Monika Krimmer |
3. Gesamtkosten (8 Wochenenden): Insgesamt 3200 Euro
Pro Wochenendseminar 400,- EUR
Jeweils unterteilt in:
Gruppenselbsterfahrung pro Wochenende 250,- EUR
Theorie pro Wochenende 150,- EUR
(Ratenzahlung möglich)
Ausgaben für Supervision und Einnahmen aus eigenen Gruppenbehandlungsstunden sind hier nicht berücksichtigt. Die Supervision wird in Eigenregie organisiert, wobei wir gern unterstützen.
4. Kann ich nach Abschluss Gruppen behandeln?
Die Weiterbildung erfüllt alle Anforderungen bzgl. Theorie und Selbsterfahrung, die zum Erwerb der Fachkunde Gruppentherapie für die Anerkennung durch die kassenärztliche Vereinigung erforderlich sind, um im Rahmen der kassenärztlichen Versorgung als Gruppenpsychotherapeut:in tätig zu sein:
• 48 Stunden Theorie
• 80 Stunden Selbsterfahrung in Gruppen
• 120 Stunden eigene Gruppenleitung (in Eigenregie) sowie
• 40 Stunden Gruppensupervision (in Eigenregie)
5. Wie kann ich mich anmelden?
Vor der Aufnahme in die Weiterbildung erfolgt ein Aufnahmegespräch (Kosten: 80,- Euro).
Sofern bereits anderweitig Theorieseminare besucht wurden, kann in diesem Gespräch u.a. überprüft werden, inwieweit diese Leistungen berücksichtigt werden können und welche Inhalte von Ihnen ggf. individuell noch zu erbringen sind.
Bitte senden sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, formloser Lebenslauf) an: info-wb@ptzentrum.de
Gruppenpsychotherapie: Start ab 2025
ausstehende Termine:
8. Seminar: Psychoanalytische Gruppenpsychotherapie II 09./10.10.2026 | 6.2 Seminar: Interaktionelle Gruppenpsychotherapie II 02.06.2026 |
Christian Modersbach | Prof. Dr. phil. Bernhard Strauß |